Wirtschaftliche Entwicklungen und wirtschaftspolitische Entscheidungen werden nicht allein durch ökonomische Fakten bestimmt, sondern maßgeblich auch durch die Narrative, mit denen sie öffentlich vermittelt werden. Erzählungen über Inflation, Staatsverschuldung, soziale Sicherung oder die grüne Transformation prägen Erwartungen von Haushalten, Unternehmen und Märkten. Sie beeinflussen die Akzeptanz und Glaubwürdigkeit wirtschaftspolitischer Maßnahmen und damit ihre Wirksamkeit. Ziel des Panels ist es, zu analysieren, wie ökonomische Narrative entstehen und auf welche Weise sie wirtschaftspolitische Entscheidungen beeinflussen. Diskutiert wird zudem, welche Implikationen die Macht von Narrativen für ökonomische Forschung, evidenzbasierte Politikberatung und die öffentliche wirtschaftspolitische Debatte hat.
Datum: 15. September 2026Veranstaltung: ECONWATCH-Panel auf der Jahrestagung 2026 des Vereins für Socialpolitik an der Universität Innsbruck
„Die Macht der Narrative: Wie Geschichten Erwartungen und Wirtschaftspolitik prägen“
Referenten & Referentinnen: Markus Dertwinkel-Kalt (Universität Münster) Dominik H. Enste (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) Henrik Müller (Technische Universität Dortmund) Sarah Necker (Ludwig Erhard ifo Zentrum für Soziale Marktwirtschaft und Institutionenökonomik) Moderation: Dr. Patrick Bernau (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)Wir bitten um Anmeldung bis zum 26. November 2025 an info@econwatch.org. Sie erhalten dann rechtzeitig vor der Veranstaltung die Zoom-Einwahldaten.
